Mit Live-Musik und einer Ausstattung zwischen Barock und Pop erzählt die Inszenierung von zwei traumverlorenen Rich Kids auf der Suche nach sich selbst.
Ein Königreich im Leerlauf, ein Prinz in existenzieller Langeweile und eine arrangierte Hochzeit als Staatsakt. Regisseur Stefan Pucher setzt Georg Büchners Lustspiel als schillernde Mischung aus Satire und Verwechslungskomödie in Szene. Mit Live-Musik und einer Ausstattung zwischen Barock und Pop erzählt die Inszenierung von zwei traumverlorenen Rich Kids auf der Suche nach sich selbst.
König Peter will die Macht an seinen Sohn Leonce übergeben. Doch der Prinz, von melancholischer Müdigkeit gelähmt, verweigert jede Verantwortung. Als seine Vermählung mit der ihm unbekannten Prinzessin Lena ansteht, ergreift er die Flucht nach Italien. Auch Lena entzieht sich der arrangierten Ehe und reist davon. Zufällig begegnen sich die beiden, verlieben sich ineinander und ahnen nicht, dass sie einander längst versprochen sind. Der Versuch, dem vorgezeichneten Schicksal zu entkommen, führt sie diesem geradewegs in die Arme.